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Wachintubation: Guidelines der Difficult Airway Society.

Beim diesjährigen World Airway Management Meeting wurden vor kurzem erstmalig Leitlinien zur Wachintubation bei Erwachsenen präsentiert. Die kompletten Leitlinien kannst du hier finden Hier in Kurzform die wichtigsten Empfehlungen und Hintergründe. Indikationen/Kontraindikationen. Bei Hinweisen für einen schwierigen Atemweg muss die Wachintubation in Betracht gezogen werden.Die Vorhersage eines schwierigen Atemweges ist zwar unzuverlässig, dennoch sollte man natürlich bei jedem Patienten den Atemweg beurteilen und eine Anamnese hinsichtlich Intubationskomplikationen etc. erheben. Eine Auflistung typischer Hinweise gibt’s hier (Tabelle 1 und 2). Relative Kontraindikationen wären z.B. eine Allergie gegen Lokalanästhetika, Blutung oder unkooperative Patienten. Die einzig absolute Kontraindikation ist die Ablehnung durch den Patienten. Ergonomie, Ausstattung und Aufbau des Arbeitsplatzes. Hierzu bitte Abb. 1 der Originalpublikation ansehen. Human Factors. Eine Wachintubation kann Stress bedeuten. Nicht nur für den Patienten, sondern vor allem auch für den Durchführenden. Und wie wir wissen kann Stress mit einer suboptimalen Performance einhergehen, was das Risiko von Komplikationen, einschließlich des Scheiterns, erhöht. Entsprechende Vorausplanung, Teamwork, gute Kommunikation und adäquate Vorbereitung sowie gut ausgebildete, kompetente Assistenten sind unverzichtbar. Die Sicherheit des Patienten sollte nicht durch …

Alarm Fatigue: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht…

…auch wenn er dann die Wahrheit spricht. Eine alte Weisheit, die im klinischen Alltag, insbesondere in medizinischen Bereichen mit hohem Überwachungsaufwand, wie in (herzchirurgischen) Operationssälen, Intensive- und Intermediatecare Stationen, von großer Bedeutung ist. Obwohl Alarme uns bei der täglichen Arbeit unterstützen