Führungsstäbe: Basics, Tipps & darüber hinaus

Intubieren ist nicht immer so einfach und in gewissen Situationen sollte man so schnell wie möglich den Atemweg sichern. Führungsstäbe helfen dabei. Doch welche Arten gibt es, wo liegen die Unterschiede und gibt es Tipps und Tricks die man kennen sollte? Führungsstäbe gibt es viele, am weitesten verbreitet in der Atemwegssicherung sind der Intubationsmandrin und der Bougie. Die Basics. Der Intubationsmandrin. Bei einem Intubationsmandrin handelt es sich um einen ca. 35 cm langen kunststoffbeschichteten Aluminiumstab, welchen man nach Belieben verbiegen und so dem Tubus eine stabile Form verpasst, die die orale Intubation erleichtern soll. Oft ist es ja so, dass der Kehlkopf einfach zu ventral liegt um mit der normalen Tubusform erfolgreich intubieren zu können. Wird der Endotrachealtubus (ETT) mit einem Mandrin armiert, kann man diesen entsprechend biegen um so die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Intubation zu erhöhen. Bewährt hat sich hier die Hockeyschläger-Form (siehe Abbildung). Eine Biegung von über 35° erschwert die Intubation (1)     Tipp: den vorgeladenen ETT von rechts einführen. Dadurch wird der Bewegungsspielraum im Mundrachenraum vergrößert und die Sicht auf die … Führungsstäbe: Basics, Tipps & darüber hinaus weiterlesen